Newsarchiv 2011

15.11.2011
14.11.2011
6.11.2011
7.10.2011
6.9.2011
3.8.2011
10.7.2011
16.5.2011

25.3.2011
9.3.2011
 

5.2.2011
24.1.2011
 

- Die ursprüngliche Marienfigur kehrt zurück

- Nach dem Fest wieder ein Ort der stillen Einkehr

- Die Kirche ist für die Einweihung bereit

- Kurz vor Renovationsabschluss

- Die Abschlussarbeiten sind in Gang

- Die Renovation nähert sich dem Endspurt

- Die restaurierten Einrichtungen kehren zurück

- Der sukzessive Rückbau im Kircheninnern beginnt

- Hinweis auf die jährliche Wallfahrt in St.Josse

- Es sieht innen wieder nach einer Kirche aus!

- Innenrenovation macht Fortschritte

- Einweihungsdatum bestimmt

- St. Jost in der Backstube

- Erfolgreicher Tag der offenen Baustelle

- Ausstellung Bilderzyklus

 

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15.11.2011

 

Die ursprüngliche Marienfigur kehrt zurück

Die Kirche Blatten wurde 1391 nebst dem heiligen Jost auch Maria geweiht. 1642 wurden die beiden - Maria und Jost - gewidmeten Seitenaltäre geschaffen und damit wohl auch die entsprechenden Heiligenfiguren. Im Archiv findet sich nur eine Pauschalrechnung für die neuen Altäre samt Bildhauerarbeiten, die keinen Aufschluss über die Marienfigur gibt. 

Mariengewänder

Ab 1646 sind mehrfach wiederkehrend Rechnungen für Gewänder einer Maria bei den Akten. Somit muss es sich bei der Heiligenstatue um eine sog. Ankleidemadonna gehandelt haben. Solche Statuen wurden jeweils bei Prozessionen mitgetragen, wie sie für Blatten dokumentiert sind. Es ist nicht ganz klar, ob die Ankleidemadonna 1715 durch eine neue Ankleidemadonna ersetzt wurde.   ... weiter lesen ...

 

14.11.2011

 

Nach dem Fest wieder ein Ort der stillen Einkehr

Der 11.11.2011, der Tag der Wiedereinweihung, war ein äusserst freudevoller Festtag. Alle in die Renovation involvierten Personen, zahlreiche Spenderinnen und Spender sowie Gläubige aus Blatten und Malters durften miterleben, wie unser Bischof Felix Gmür die Kirche bzw. den neuen, gefälligen Altar, Ambo, Osterkerzenleuchter und Taufbecken einweihte. Es erfüllte uns mit besonderer Freude, dass eine Original-Reliquie des heiligen Jost in den Kirchenaltar eingebracht werden konnte. Erfreulich war auch, dass am Samstag, 12.11.2011, über 1000 Besucher die neu renovierte Kirche und ihre Umgenutzten Anbauten besichtigen kamen. Am Sonntag, 13.11.2011, konnte bereits erstmals in der Jost-Kirche ein Kind getauft werden.
Ab sofort ist die Kirche wieder täglich geöffnet und soll vor allem gläubigen Menschen dienen, in ihr Momente der stillen Einkehr halten zu können.

 

6.11.2011

 

Die Kirche ist für die Einweihung bereit

Die Ex-Voto-Bilder und die zierliche Ex-Voto-Puppe hängen wieder an den Wänden. Nach-dem die Orgel gestimmt ist, folgen nun noch letzte Arbeiten. Die Sicherheitstechniker testen die programmierten Alarmanlagen und instruieren die künftigen Nutzer. Die Ausstellungsvitrine wird vorbereitet, um den kleinen, schmucken Kirchenschatz wieder aufzunehmen. Die Reinigungsfirma beseitigt den Staub und entfernt Schmutzschleusen. Der neue Kerzenopferständer wird positioniert und das Sorgenbuch eingerichtet. Erste Karten und Info-Blätter werden in den neuen Schriftenstand eingeordnet. Die Sakristanin verteilt die Kirchengesangbücher und stellt die Kerzenständer bereit. Halt, etwas fehlt noch: Als letztes restauriertes Objekt kehrt die gotische Kanzel zurück, die zusammen mit dem alten Turmuhrwerk in der Remise an die Ursprünge der Kirche erinnern wird. Und dann sind noch die Einrichtungsarbeiten für die Einweihungsfeierlichkeiten zu treffen. Nach so viel Umtrieben dürfen sich aber alle Beteiligten auf den 11.11.2011 freuen, dem mit Spannung und Dankbarkeit entgegengeblickt wird.

 

 
Fotos: Peter Bühlmann

7.10.2011

 

Kurz vor Renovationsabschluss

Man sieht schon von aussen, dass die Renovation kurz vor dem Abschluss steht. Die Gartenbauer haben den neu gestalteten Vorplatz mit Bändern abgesperrt, damit der niemand die angesäten Rasenflächen oder den Rosengarten betritt. Die Kirchenuhr ist wieder gerichtet und schlägt wieder alle halben und ganzen Stunden. Das Kircheninnere wird von Tag zu Tag vollständiger und schöner. In den letzten Wochen sind die auswärts in Ateliers restaurierten Ausstattungsgegenstände - der Hochaltar, die Figuren und Bilder - aufgefrischt und repariert wieder eingebaut worden. Nach der Baureinigung konnten die meisten Bodenflächen wieder abgedeckt werden. Ausstehend sind einzelne Installationsarbeiten, eine interne Turmtüre, ein Altarpodest, die Montage der neuen liturgischen Ausstattung, das Kerzenopfer und letzten kleinen Ausbesserungen. Im Beichthaus steht einzig die neu bestellte Bestuhlung aus. In der Remise muss der Boden farblich angepasst und die restaurierte alte Kanzel eingebaut werden. Nach der zweiten Abnahme am 25. Oktober durch die Denkmalpflege stehen bis zur Einweihung dann nur noch Reinigungsarbeiten und das Orgelstimmen an.

 

 
Fotos: Peter Bühlmann

6.9.2011

 

Die Abschlussarbeiten sind in Gang

Rund um die Kirche sind die Gartenbauer daran, den erweiterten Vorplatz zu gestalten, die bestehenden Bepflanzungen zu pflegen, den Rosengarten anzulegen und die Wege zu er-neuern. Gleichzeitig werden die Leitungen für die neue Aussenbeleuchtung verlegt.
An der Kirche sind die ausgebesserten alten Türen wieder montiert. Im Innern strahlen die Seitenaltäre, die nach früheren Pfuscharbeiten besonderer Behandlung bedurften, neuen Glanz aus. Auch die gereinigten Leuchter funkeln im Licht und die Kanzel ist wieder mit allen Figuren und Schnitzereien versehen. Die frisch herausgeputzten Seitenkapellen warten darauf, die in den Ateliers restaurierten Figuren aufzunehmen. Ab Mitte September kehren sukzessive der Hochaltar und das übrige restaurierte Ausstattungsgut in die Kirche zurück. Gegenwärtig werden die Sicherheits- und Beschallungsanlagen montiert. Im Remisenraum ist die als Wandschmuck dienende alte Turmuhr und die Garderobenwand montiert. Es ist spürbar, dass die Einweihung nicht mehr fern ist.

 

   
Fotos: Peter Bühlmann

3.8.2011

 

Die Renovation nähert sich dem Endspurt

Im Kirchenschiff sind die Bänke wieder montiert; die wegen den umfangreichen Ausbesserungen gebeizten Doggen verleihen ihnen einen edlen Touch. Gegenwärtig arbeiten die Restauratoren an den Stuckmarmoraufbauten der Seitenaltäre und am Orgelprospekt. Die Seitenkapellen sind fast fertig renoviert. Die erneuerten Leuchter stehen zur Montage bereit. Die Schränke und Täfer in den beiden Sakristeien sind wieder eingesetzt und oberflächenbehandelt; zusammen mit den freigelegten und aufgefrischten Fresken in den Fensterleibungen haben die beiden Räume an Ausstrahlung gewonnen. In der Beichthauskapelle muss noch ein verkürztes Podest vor dem Altartisch angebracht werden. Der WC-/Technikraum im Untergeschoss ist bis auf die Lampenmontage fertiggestellt. Im Remisenraum steht der Ausbau der Garderobe und der Buffeteinbau bevor.
Der Aussenbereich ist bis auf einzelne Ausbesserungen fertig restauriert, so dass nach Mitte August mit den Umgebungsarbeiten begonnen werden kann.

 

 
Fotos: Peter Bühlmann

 

 

10.7.2011

 

Die restaurierten Einrichtungen kehren zurück

Die restaurierten Einrichtungen kehren zurück
Momentan werden die ausgebesserten und behandelten Täfer der beiden Sakristeien wieder eingesetzt. Gleichzeitig legen die Restauratoren in den Fensterleibungen und Wandpartien Fresken frei, die wohl aus der Erstellungszeit (1633) stammen. Nach mehreren Bemusterun-gen ist die Gestaltung des neuen liturgischen Bereichs (Altar, Ambo, Osterleuchter, Taufbe-cken, Boden) festgelegt. Im Kirchenschiff werden die Sitzbänke wieder aufgestellt, die stark überholt werden mussten. Es folgen letzte Restauratorenarbeiten an den Wänden und in den Seitenkapellen. Im Beichthaus ist nach dem Einsetzen der restaurierten vier Beichtstühlen der neue Parkettboden eingeölt worden. Bei der Remise ist ein neues Eingangstor mit integrierter Personenzugangstüre angebracht worden. Es folgt die Montage der WC-Apparaturen und -Kabinen.
Im Aussenbereich werden die Umfassungsmauer und vor allem die darauf angebrachten Abdeckplatten ausgebessert. Auf dem Torbogen werden die Schindeln erneuert.

 


Fotos: Peter Bühlmann

16.5.2011

 

Der sukzessive Rückbau im Kircheninnern beginnt

Im Chor ist die Bodenheizung eingebracht und der Steinboden wieder verlegt. An der Chor-wand wurde ein hölzernes Gerüst mit begehbaren Ebenen an der Chorwand gebaut, an das der Hochaltar beim Wiederaufbau befestigt wird und von der Rückseite her unterhalten wer-den könnte. Im Kirchenschiff ist der Einbau der Bankheizung, des Parkettbodens sowie der Sitzbänke und Wandtäfer in Gang. Der Sitzkonfort der Bänke wird verbessert. Gegenwärtig wird die Neugestaltung des liturgischen Bereichs diskutiert und bemustert. In Gang ist nach wie vor die Reinigung der Wände im Schiff und in den Seitenkapellen. In der Sakristei werden unten und oben neue Böden eingebracht. Im Beichthaus werden vier restaurierte Beichtstühle wieder eingebaut. Und in der Remise sind die Fenster erneuert.

 

Fotos: Peter Bühlmann

Hinweis auf die jährliche Wallfahrt in St.Josse

Die internationale St.Jost-Vereinigung lädt zur diesjährigen Wallfahrt ein, die vom 12.-20. Juni 2011 dauert und darum "Neuvaine" heisst. Die über neun Tage verteilten Wallfahrtsver-anstaltungen beginnen mit dem Pfingstgottesdienst, in welchem der grosse Reliquienschrein gezeigt und die erste kleine Prozession im Dorf Saint Josse gemacht wird. An den folgenden Tagen sind Messfeiern, drei Prozessionen zur Quelle, zur Bavemontkapelle und zur Klause, zwei Vorträge über Details Lebenserforschung bzw. Verehrung des Heiligen, die GV der Vereinigung und der abschliessende Gottesdienst mit kleiner Prozession im Dorf vorgesehen. Interessierte finden nähere Angaben unter www.saint-josse-europe.eu oder können das Detailprogramm bei Peter Bühlmann beziehen.

 

PDF Detaiproramme:

affiche_neuvaine_2011.pdf

affiche_expo_Montreuil.pdf

infos_et_appel_a_cotisation_2011.pdf

 

25.3.2011

 

Es sieht innen wieder nach einer Kirche aus!

Nach dem Wiedereinsetzen des in Stans restaurierten Deckenbildes im Chorgewölbe wurden anfangs Woche 12 die Gerüste im Kircheninnern entfernt. Es ist ein tolles Gefühl, nun von unten die gereinigten Deckenstuckaturen und -gemälde zu betrachten und den Raum wieder zu spüren. Die Restauratoren sind noch an den unteren Wandpartien, in den Seitenkapellen und in der Sakristei am Werk. Es folgen der Einbau der Heizung im Kirchenraum und danach der Rückbau der Böden und der Sitzbänke. Erste Reparaturen am Orgelgehäuse sind erfolgt.
Im Beichthaus sind die Heizung und der neue Boden eingebaut. In der Remise wird ab kommender Woche der Hartbetonbelag gegossen und der WC-Technikraum geplättelt.

 

  Fotos: Peter Bühlmann

Neu auf dem Büchermarkt:
Prof. Aldo Colombi
erforschte die Inhalte
der Turmkugeln der Luzernischen Kirchen,
speziell auch die 2010
in Blatten gefundenen Dokumente und Fotos.
Das Werk kann bei Prof. Colombi, Kriens, oder im Buchhandel bezogen werden.

9.3.2011

 

Innenrenovation macht Fortschritte

Das Gewölbe und die Deckenstuckaturen sind fast fertig gereinigt und aufgefrischt. Auch die Arbeiten an den in Öl gemalten Deckenbildern, darunter die Behebung unschöner Rissbil-dungen, stehen vor dem Abschluss. Momentan wird an den Stuckaturen der Seitenkapellen gearbeitet. Neu werden kleine Freilegungen von Ornamenten in der Sakristei gemacht. Ende März können voraussichtlich die Gerüste entfernt werden.
Im Aussenbereich wurde die für den Bau des unterirdischen WC-Technikraums abgetragene Umfassungsmauer wieder zurückgebaut. In der Remise sind die Leitungen verlegt und die Heizkonvektoren eingebaut. Ab April folgt der sukzessive Einbau der Bodenbeläge und der Rückbau der entfernten Einrichtungsteile.
 

Einweihungsdatum bestimmt

In Abstimmung mit dem Detailbauprogramm der Architekten legte der Kirchenrat das Datum für die Neueinweihung der Wallfahrtskirche St.Jost auf 11. November 2011 fest. Wir fühlen uns geehrt, dass voraussichtlich unser Diözesanbischof Dr. Felix Gmür die Einweihung selber vornehmen wird.

 


 Fotos: Peter Bühlmann

5.2.2011

 

St. Jost in der Backstube

Unter diesem Moto lud der Stiftungsrat ein, restaurierte oder noch nicht restaurierte Bildtafeln des Bilderzyklus über das Leben des hl. Jost im Hughaus an der Industriestrasse in Malters am Freitag, 4. und Samstag, 5. Februar 2011 zu besichtigen.
Am Freitagabend konnte Werner Hug, Präsident des Stiftungsrates, dem Kirchenratsprä-sidenten, Reto Burkhardt, vor geladenen Gästen einen Check in Höhe von Fr. 300'000.-- aus dem Erlös der Sammelaktion überreichen.
Peter Bühlmann, Präsident der Baukommission, orientierte anschliessend über den Stand der Renovationsarbeiten. Er liess durchblicken, dass der Einweihung der renovierten Kirche im Spätherbst nichts im Wege stehe.
Der Leiter des Restauratorenteams der Stöckli AG in Stans, Wendel Odermatt, informierte über die Arbeit bei der Bilder-Restaurierung, bevor die geladenen Gäste die Bildtafeln besichtigen und sich bei einem Apéro stärken konnten.
Am Samstag, von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr konnte die Bilderausstellung von der interes-sierten Öffentlichkeit besucht werden.

Herzlichen Dank der Firma HUG AG für das Gastrecht und den Apéro!

 

 Fotos: Peter Bühlmann

24.1.2011

 

Erfolgreicher Tag der offenen Baustelle

Rund 300 Besucher nutzten den "Tag der offenen Baustelle". Es war faszinierend, dem Stuckateur beim Gestalten einer Rocaille zuzuschauen, vom Deckenbildrestaurator Details zur Sanierung der Risse zu vernehmen, dem Glasmaler beim Einsetzen von Mondglasscheiben zuzuschauen, von den Altarbildrestauratoren die Methoden und die Erfolge ihrer Arbeit auseinandergesetzt zu erhalten, die Ergebnisse der archäologischen Grabungen zu erfahren, die Planungsüberlegungen des Architekten zu hören oder mit der Denkmalpflegerin über ihre Vorstellungen zu diskutieren. Wir schätzen uns glücklich, dass auf diese Weise Einblick in das gegenwärtige Schaffen an der St.Jost-Kirche demonstriert werden konnte.


Ausstellung Bilderzyklus

Als nächster Höhepunkt ist vorgesehen, am Samstag, 4. Februar 2011, zwölf bereits restaurierte Gemälde des einmaligen Bilderzyklus zu präsentieren und die Arbeit der Restauratoren an drei noch nicht fertig überholten Gemälden zu zeigen. Stiftungspräsident Werner Hug hatte die Idee, Gelegenheit zur Besichtigung der 1639/40 entstandenen Gemälde zu bieten, welche Szenen aus dem Leben des hl. Jost zeigen. Diese nahe, direkte Begegnung ist nur jetzt, dank der laufenden Renovation möglich, denn danach hangen die Gemälde ja wieder auf mehreren Metern Sichtdistanz an den Wänden und der Empore. Nutzen Sie die Gelegenheit.
Öffnungszeit: Samstag, 5. Februar 2011, von 10.00-16.00
Ausstellungsort: Bürohaus Firma Hug AG, Neumühlestrasse 4, Malters
Der Eintritt ist frei.
 

Peter Bühlmann
Präsident der Baukommission

 

 Fotos: Peter Bühlmann